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2. Indikatoren und Prognosen


Abb. 2.1: BIP, Industrieproduktion und Einzelhandelsumsatz - real/Volumen
Kommentar
: Die Industrieproduktion sinkt seit dem 4. Quartal 2018, während der Abschwung des BIP-Wachstum zum Stillstand gekommen ist


Abb. 2.1a: Umsatz Einzelhandel
Kommentar
: Seit Anfang 2014 wächst der Einzelhandelsumsatz kräftig – zum ersten Mal seit langem. Auch die KFZ-Umsätze wachsen ungebrochen


Abb. 2.2a: kurzfristige Konjunkturinformationen
Kommentar
: Seit Anfang 2014 wächst der Einzelhandelsumsatz kräftig – zum ersten Mal seit langem. Auch die KFZ-Umsätze wachsen ungebrochen


Abb. 2.2b: Auftragseingang Bau
Kommentar
: Seit Anfang 2009 befindet sich der Wohnungsbau im Aufschwung, seit Anfang 2011 die übrige Bauwirtschaft. Seit 2015 ist ein starker Anstieg der Bau-Indikatoren zu verzeichnen.


Abb. 2.2c: Wachstum und Konjunktur – preisbereinigt
Kommentar: Der Auftragseingang läuft dem nominalen BIP um 2 Monate voraus, mit R2 = 0,84. Der Auftragseingang der einzelnen Unternehmen bestimmt deren Produktion.


Abb. 2.3: Konjunkturindikatoren für Deutschland
Kommentar:
 Die Schwankungen der deutschen Konjunkturindikatoren von ifo reflektieren nur die schwankenden Konjunkturerwartungen der befragten Manager. Im 2. Halbjahr 2014 signalisierten sie einen Abschwung.


Abb. 2.4: Konjunkturindikatoren für die EWU
Kommentar
: Seit Anfang 2013 zeigten die Befragungsindikatoren der EWU eine stetige Aufwärtsentwicklung. Seit 2018 bewegen sie sich abwärts.


Abb. 2.5: BIP, BWS Produzierendes Gewerbe und Auftragseingang Industrie - real/Volumen
Erläuterung
: Zur Prüfung der Prognoseeignung von Produktion und Auftragseingang der Industrie in Bezug auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum.
Kommentar: Es ist ein Fehler, die Produktion oder den Auftragseingang der Industrie, wie es üblich ist, als Indikator für das Gesamtwachstum zu nehmen. Die Entwicklungen von Industrie und Gesamtwirtschaft unterscheiden sich deutlich.


Abb. 2.6: Wachstumsrate des BIP und ifo-Indikatoren
Erläuterung
: Zur Prüfung der Prognoseeignung von Indikatoren in Bezug auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum.
Kommentar: Die ifo-Indizes, die auf Managerbefragungen beruhen, eignen sich seit einigen Jahren nicht mehr zur Prognose des (noch unbekannten) aktuellen Gesamtwachstums. Einige erwartete Aufschwünge sind nicht eingetreten. Anfang 2018 zeigen sie einen starken Abschwung an, der in sehr gemäßigter Form eingetreten ist.


Abb. 2.6a: Wachstumsrate der Industrieproduktion und ifo-Indikatoren
Erläuterung
: Zur Prüfung der Prognoseeignung von Indikatoren in Bezug auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum.
Kommentar: Die ifo-Indizes gelten für die “Gewerbliche Wirtschaft”. Damit sind Industrie und Handwerk gemeint. In dem Maße, wie die Industrieproduktion vom gesamtwirtschaftlichen Wachstum abweicht, verlieren diese Indizes ihre Bedeutung als gesamtwirtschaftliche Indikatoren. Mehr als grobe Richtungsangaben der Konjunkturentwicklung liefern sie nicht.


Abb. 2.7: Ist-Wachstum und Prognosen aus dem Vorjahr
Erläuterung
: Erläuterung: Die offiziellen Wachstumsprognosen für das kommende Jahr sind ziemlich wertlos. Für den Zeitraum 1992 bis 2018 beträgt das Bestimmtheitsmaß (R2) der Sachverständigenrats-Prognose 0,27 und das der Instituts-Prognose 0,23.
Meistens überschätzen die Prognosen das Wachstum. Beide Prognosen korrelieren aber miteinander sehr stark (1992-2018 R2 = 0,69).
 


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